Wirkungsweise des Lasers
Der Light Sheer Laser sendet Licht einer konstanten Wellenlänge (800 mm), das vom Melanin (Farbstoff) der Haarwurzel absorbiert wird und dadurch zu einer dauerhaften Schädigung der Haarwurzel führt. Da nur Melanin die Energie absorbiert, können auch nur melaninhaltige Haare behandelt werden. Dies bedeutet, dass helle Haare (blond, grau, weiß) evtl. für eine Laserbehandlung nicht geeignet sind.
Außerdem kann der Laser nur Haare in der aktiven Wachstumsphase (anagene Phase) erreichen. Die Wachstumsphase variieren je nach Körperregion zwischen vier bis zwölf Wochen. Circa 1/3 der Haare befinden sich in der anagenen Phase und werden somit erreicht, während 2/3 der Haare sich in der Ruhepause befinden (catagen und telogen). Eine Haarreduktion gilt als dauerhaft, wenn eine signifikante Anzahl von Haaren länger als die Dauer eines Wachstumszyklus ausbleiben. Bilder Haare vorher und nachher, Bild Ziele am Haarfolikel (Light Sheer Schulung).
Das Farbpigment Melanin kommt jedoch nicht nur in den Haaren vor, sondern auch in der Haut und bestimmt den Hauttyp und den Bräunungszustand. Um hier keine unerwünschten Nebenwirkungen erzeugen, kommt der Bestimmung des Hauttyps und dem Vermeiden von UV-Licht vor einer Laserbehandlung große Bedeutung zu.
Zur Schmerzausschaltung kommt beim Light Sheer Laser ein eingebautes Kühlsystem zum Einsatz und wird ein kühlendes Gel auf die Haut aufgetragen. Die effektive Kühlung ermöglicht obendrein eine drei- bis vierfach höhere Energie, ohne dass es zu einer thermischen Schädigung der Haut kommt.
|